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TU Berlin

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Willkommen im Institut für Erziehungswissenschaft

Geschäftsführung: N.N.

Erste Stellvertretung: Frau Prof. Dr. Kirsten Lehmkuhl

Zweite Stellvertretung: Frau Prof. Dr. Susann Fegter

 

Geschäftsführendes Sekretariat

Das Sekretariat wird derzeit vertreten von: Hanna Otuszewski, hanna.otuszewski[at]protonmail.com

Aktuelles Lehrprogramm - Sommersemester 2021

Lehramt Erziehungswissenschaft LISS und LbS - Lehrprogramm SoSe 2021

BA Lehramt Erziehungswissenschaft

MA Lehramt Erziehungswissenschaft

 

Bildungswissenschaft - Lehrprogramm SoSe 2021

BA Kernfach Bildungswissenschaft im BA Kultur und Technik

MA Bildungswissenschaft

 

 

Rassismuskritische Forschung als Bestandteil der Erziehungswissenschaft

Ein zentraler Gegenstand von Erziehungs- und Bildungswissenschaften besteht darin, Prozesse der Erziehung und Bildung theoretisch zu reflektieren und empirisch zu untersuchen, während eine Kernaufgabe pädagogischer Praxis darin liegt, diese Prozesse zu initiieren, zu unterstützen und zu begleiten. Dies schließt maßgeblich eine Auseinandersetzung damit ein, unter welchen gesellschaftlichen Bedingungen diese Prozesse stattfinden.

Eine Leistung von Forschungstraditionen, wie der erziehungswissenschaftlichen Migrations- und Rassismusforschung sowie der Geschlechterforschung besteht darin, Erziehungs- und Bildungsprozesse mit Blick auf Ungleichheiten zu thematisieren und sichtbar zu machen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur demokratischen Entwicklung und Veränderung von Gesellschaft. Der reflexive Transfer von Wissen zwischen Erziehungswissenschaft, pädagogischer und gesellschaftlicher Praxis ist wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Demokratisierungsprozesse.

Rassismuskritische Forschung bzw. Gender Studies und ausgewiesene Wissenschaftler*innen dieser Felder sind zunehmend mit rechtspopulistischen und rassistischen Angriffen und Diffamierungen konfrontiert, so kürzlich Prof. Dr. Maisha-Maureen Auma, Professorin für Erziehungswissenschaft mit den Schwerpunkten Kindheit und Differenz (Diversity Studies) von der Hochschule Magdeburg-Stendal und momentan Gastprofessorin des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der TU Berlin.

Das Institut für Erziehungswissenschaft der TU Berlin nimmt dies zum Anlass, den systematischen Stellenwert rassismuskritischer Forschung und der Gender Studies für die Erziehungswissenschaften zu betonen. Menschenverachtende, diskriminierende, ungleichheitsstiftende Praxen und Strukturen systematisch zu adressieren und auf Grundlage wissenschaftlicher Begründungen und Argumente einer Kritik zu unterziehen, ist ein zentraler Gegenstand und disziplinäre Aufgabe der Erziehungswissenschaften.

 

Weitere Links:

·       https://www.zifg.tu-berlin.de/menue/news_und_veranstaltungen/

·       https://rat-fuer-migration.de/2021/02/03/zur-diskreditierung-rassismuskritischer-forschung/

Forschungsschwerpunkte des Instituts

Bedingungen von Bildungsprozessen
Die Erforschung der Bedingungen von Bildungsprozessen umfasst die theoretische Konzeptionierung und empirische Darstellung gesellschaftlich-kultureller, sozialer und individueller Aspekte und Faktoren, die - auch in historischer Perspektive - Bildungs- und Lernprozesse ausmachen, begünstigen oder behindern. Angesichts der Komplexität der daraus resultierenden Fragestellungen kommt ein breites Repertoire an qualitativen und quantitativen Methoden zur Anwendung. Ziel ist es nicht nur, Bildungs- und Lernprozesse besser zu verstehen, sondern die Ergebnisse der Forschung für Akteure im pädagogischen und bildungspolitischen Feld nutzbar zu machen.

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Fraunhoferstraße 33-36
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